Am 18.07.2016 hat ein 17-jähriger Geflüchteter, wahrscheinlich angestachelt durch die menschenverachtende Ideologie des IS, in einem Zug nahe dem Würzburger Stadtteil Heidingsfeld mehrere Menschen mit einer Axt angegriffen. Zum Glück kam keine*r der Angegriffenen dabei zu Tode, doch fünf Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Es ist eine ganz und gar furchtbare und allerschärfstens zu verurteilende Tat, mit einer Axt Menschen anzugreifen, um so Terror in der Gesellschaft zu verbreiten. Unser Gedanken sind bei den Opfern; ihnen wünschen wir schnelle Genesung!

Nazis versuchen, die Tat für sich umzudeuten

Neben den direkten Auswirkungen ist diese Tat leider auch für Nazis ein Anlass, Stimmung gegen Geflüchtete zu machen. Das ist in mehrere Hinsicht widerlich: zum einen werden dabei Menschen in Mithaftung genommen, die vor dem Terror des IS geflohen sind und in Deutschland Sicherheit suchen. Ihnen diese Sicherheit aus rassistischen Motiven nehmen zu wollen, ist menschenverachtend. Zudem wird durch die Hetze der Nazis der Hass innerhalb der Gesellschaft auf Nicht-Deutsche und Nicht-Weiße immer größer; auch andere rechte Ideologien wie Nationalismus werden gefördert. All dies nützt neben den Nazis auch dem IS. Denn für die islamistisch-faschistische Terrororganisation gibt es wenig besseres als eine von Hass auf Geflüchtete erfüllte Gesellschaft.

Die Nazis stoppen – gerade in Würzburg!

Weil der Angriff in Würzburg geschah, steht die Stadt nun im Fokus verschiedener rechter Organisationen. Die NPD und die AfD haben für das Wochenende Kundgebungen angemeldet:

NPD: Samstag, 23. Juli, 14 Uhr, Rathausplatz, Würzburg-Heidingsfeld

AfD: Sonntag, 24. Juli, 18 Uhr, Unterer Markt, Würzburg-Innenstadt

Wir fordern euch deswegen auf: Kommt am Samstag und am Sonntag auf die Straße, um die Verbreitung des rassistischen Hasses zu verhindern! Und seid wachsam, was auch andere Nazi-Veranstaltungen in den nächsten Tagen angeht!