Am 30. Juni hat die GRÜNE JUGEND Würzburg mit einem Aktionstag in der Würzburger Innenstadt auf die in Würzburg herrschende Feinstaubbelastung aufmerksam gemacht.

Dazu erklärt Milena Merkel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Würzburg:

„Würzburg ist die Feinstaubmetropole in Bayern. 2017 wurde der zulässige Grenzwert von 50 µg/m³ schon an 23 Tagen überschritten und auch der bayernweit höchste Wert 2017 von 115 µg/m³ wurde in Würzburg gemessen. Angesichts der Tatsache, dass es durch Feinstaub jedes Jahr zu über 40.000 Toten in Deutschland kommt und Menschen dadurch Atemwegsbeschwerden und andere Krankheiten erleiden, muss in der Stadt ein Umdenken erfolgen. Wir brauchen dringend eine Reduktion des Autoverkehrs im Innenstadtbereich. Stattdessen muss die Stadt Würzburg in Zukunft auf einen deutlich besser ausgebauten ÖPNV und mehr Fahrradverkehr setzen“

Sebastian Hansen, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Würzburg, ergänzt: 

„Um auf das Problem aufmerksam zu machen, konnten interessierte Passant*innen heute an unserem Stand in der Innenstadt an einem Quiz teilnehmen, das die Feinstaub- und Verkehrsbelastung in Würzburg thematisiert hat. Außerdem konnte man an unserer Frischlufttankstelle symbolisch etwas Frischluft zu sich nehmen. Wir haben sehr viel positive Rückmeldungen zu unserer Aktion erhalten. Das zeigt, dass auch die Bürger*innen das Problem ernst nehmen. Die Stadt Würzburg muss endlich handeln! Dazu gehört neben den langfristigen Änderungen auch der Test von Sofortmaßnahmen wie Mooswänden oder bei hoher Feinstaubbelastung auch Fahrverbote für besonders dreckige Fahrzeuge.“