Heute am Sonntag, den 15.10.17, trafen sich etwa 20 Frauen zu einem Frauenfrühstück im Grünen Büro. Eingeladen dazu hatte die GRÜNE JUGEND Würzburg und die GRÜNE JUGEND Unterfranken.
Anfangs gaben Milena Merkel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Würzburg, und Maria Gößmann, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Unterfranken, einen kurzen Vortrag zum Wandel der Frauenrechte in Deutschland und der heutigen Unterrepräsentation von Frauen in der Politik. Außerdem berichtete Birgit Röschert, Juristin und ehemalige Vorsitzende des Zonta-Frauenclubs Würzburg, über die Frauenquote sowie Gründe der bestehenden sozialen Ungleichheiten aufgrund des Geschlechtes. Als politische Vertreterinnen und Diskussionspartnerinnen waren außerdem Kerstin Celina (MdL) und Bärbel Imhof (Kreisrätin MSP und Bezirksrätin Unterfranken) geladen. Sie gaben Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierungen und sprachen über Herausforderungen für Frauen in der Politik und im öffentlichen Dienst.

Maria Gößmann, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Unterfranken, erklärt dazu:

„Frauen kennen zu lernen, die Führungspositionen in Wirtschaft und Politik einnehmen, war eine sehr große Bereicherung und Motivation, sich selbst mehr zuzutrauen. Treffen wie dieses Frauenfrühstück sind enorm wichtig zur Vernetzung von Frauen untereinander. Zu sehen, dass viele Frauen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, stärkt die Solidarität und somit auch das Auftreten.“

Milena Merkel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Würzburg, ergänzt:

„Die Statistiken zum Anteil von Frauen in Politik und Wirtschaft zeigten, dass die Gleichstellung auch in Deutschland noch lange nicht erreicht ist. Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt für viele ein großes Problem dar. Wir fordern, dass sich Frauen nicht mehr zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen! Dafür ist unter anderem eine Aufhebung des Ehegattensplittings, ein Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie eine Ausweitung der Frauenquote dringend notwendig! Außerdem sollte die Politik auch für Männer bessere Anreize schaffen, Elternzeit zu nehmen und somit die bestehenden Rollenbilder aufzubrechen.“