Heute am 1. Mai waren wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis an Organisationen und Parteien auf der Straße um für mehr Arbeiter*innenrechte zu kämpfen.
Unser Jugendbündnis fordert unter anderem eine Senkung der Mietpreise in Würzburg und eine bessere Unterstützung von Schüler*innen, Studierenden und Auszubildenden.
Nur durch eine echte Änderung der Sozialpolitik können Heranwachsende in Bayern positiv in die Zukunft blicken, es braucht mehr Sozialwohnungen in Stadtnähe und Unterstützung für Menschen im Ausbildungsprozess!

Milena Merkel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Würzburg, erklärt dazu:
„In Würzburg steigen die Mieten seit Jahren. Einkommensschwache Menschen werden aus vielen Stadtteilen immer weiter verdrängt. Das betrifft stark auch junge Menschen im Studium oder in der Ausbildung. Selbst Wohnungen, die explizit für Studierende konzipiert wurden, wie der Neubau 522 Apartunities, weisen horrende Mieten auf. Somit findet schon zwischen Studierenden eine Segregation anhand des Einkommens ihrer Eltern statt. Wir fordern mehr sozialen Wohnungsbau in Würzburg um die Konkurrenzkampf um günstige Wohnungen abzuschwächen! Menschen aller Einkommensschichten sollen ein Teil dieser Stadt sein und bleiben können!“

Paulina Vogel, Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND Würzburg, ergänzt:
„Würzburg soll für jede*n bezahlbar sein. Insbesondere Studierende und Auszubildende, aber auch junge Familien und Senior*innen müssen in Würzburg Wohnraum finden, der bei angemessenem Preis eine angemessene Größe hat. Trotz der 2015 in Bayern eingeführten Mietpreisbremse sind die Mieten in Würzburg mittlerweile für viele Menschen zu hoch um direkt in den Städten zu wohnen. Es bleibt oft nur der Wegzug ins schlechter angebundene Umland. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten fordern wir einen flächendeckenden Mietpreisspiegel und eine effektive Mietpreisbremse, sowie einen ticketfreien ÖPNV, damit auch ländlichere Gebiete wieder attraktiver für junge Menschen werden!“