Pressemitteilungen

Auflistung der Pressemitteilungen innerhalb der Neuigkeiten.

Pressemitteilung 16. November 2011
Jahreshauptversammlung und Arbeitsprogramm für 2012

Grüne Jugend Würzburg mit neuem Vorstand

Die Grüne Jugend Würzburg wählte erfolgreich einen neuen Vorstand und gibt einen Ausblick.

An der Spitze wurde Tilman Kirchgeßner (20) als Sprecher wiedergewählt, neu hingegen konnten sich Julian Feldbausch (17) als Pressesprecher, Jakob Procher (17) als Schatzmeister sowie Pippa Schneider (17) in der  Position der Beisitzerin bei der Wahl behaupten. Maximilian Pfeuffer trat vom Posten des Schatzmeisters zurück, da er, in den Landesvorstand gewählt, neue Aufgaben wahrnimmt, wofür die Grüne Jugend Würzburg noch viel Erfolg wünscht!

Neben Personenwahlen verabschiedete die Grüne Jugend Würzburg ein Arbeitsprogramm für 2012 und setzt thematisch neue Schwerpunkte:
"Das Urheberrecht stößt heute auf neue Lebensrealitäten, welche sich u.a. durch technischen Fortschritt entwickelt haben. Das Urheberrecht muss die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung fördern und darf keine Einzelinteressen zementieren.", erklärt Pressesprecher Julian Feldbausch. Daneben möchte die Grüne Jugend Würzburg die Yasuni Initiative unterstützen und auf den Abbau seltener Erden speziell im Kongo eingehen, was schwere soziale und ökologische Folgen mit sich trägt. "Vielen Ressourcen ist zwangsläufig ein Ende gesetzt. Jetzt muss auch darüber nachgedacht werden, wie wir intelligent und nachhaltig recyclen und zukunftsorientiert mit unserem produzierten Abfall umgehen!", fordert Beisitzerin Pippa Schneider.

 

Pressemitteilung 12. Juni 2011
Flashmob Leonhard-Frank-Promenade



Flashmob der GHG und Grünen Jugend Würzburg

"Verliebte mit Piccolo"

Am Donnerstag Nachmittag, den 9.6. veranstalteten die GJ Würzburg und wir einen Flashmob, der das Alkoholverbot an der Leonhard-Frank-Promenade (Zellerauer Mainufer) thematisierte. Ca. 60 TeilnehmerInnen fanden sich hierzu ein, um friedlich mit Wasser in den Piccolo-und Weinflaschen gegen die restriktive Handhabung von Seiten der Stadt Würzburg zu protestieren. Zur aktuellen Situation: Seit etwas über einem Jahr existiert nun das Alkoholverbot an der Leonard-Frank-Promenade, das sich gezielt an Jugendliche richtete, die dort zum Teil übermäßig Alkohol tranken. Inzwischen sind sie nicht mehr dort zu finden, sondern weitergezogen, ohne dass sich ansonsten viel geändert hätte.
Übermäßiger Alkoholkonsum stellt fraglos ein Problem dar, darf aber nicht durch schlichtes Verdrängen "gelöst" werden. Stattdessen müsste die Stadt sich nach wie vor anderweitige Gedanken machen, wie sie diese Problematik an der Wurzel packen und Exzesse verhindern kann.
Zudem ist es laut Kommunalreferent Wolfgang Kleiner kein Problem, wenn "verliebte Menschen" "einen Piccolo" trinken. Dies bedeutet, dass hier von offizieller Seite zwischen "guten" und "unerwünschten" Alkoholkonsumenten unterschieden wird. Kleiners Aussage verdeutlicht die Bigotterie und Willkür bezüglich des Alkoholverbots. Die große Anzahl derer, die mehr als einen „Piccolo“ trinken, aber weit entfernt von exzessivem Alkoholkonsum ist, wird außerdem per se als zügellos angesehen und von einem der schönsten Plätze Würzburgs ferngehalten. In der Mainpost erschien über unsere Aktion ein Artikel (http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Junge-Gruene-Stadt-verdraengt-Alkoholproblem;art735,6188555), der leider schlecht recherchiert und recht einseitig verfasst ist. Offenbar wird die Intention unserer Aktion missverstanden. Uns wird unterstellt, wir, oder die heutige Jugend, seien sowieso nur an Saufgelagen interessiert. Wir weisen solche diskriminierenden Äußerungen, die auf keinerlei Sachlage beruhen, scharf zurück und sehen solche Äußerungen als Teil des Problems, dessen Beachtung wir fordern.
Das Alkoholverbot an der Leonhard-Frank-Promenade hatte zum Ziel, Alkoholexzessen vorzubeugen und die Stadt von der Müllproblematik zu befreien. Wir nehmen dieses Verbot jedoch vor allem als Einschränkung unserer Freiheit wahr, während wir als Jugendliche ohne jegliches Interesse an solchen Exzessen diesem Generalverdacht unterworfen werden.
Dabei fällt uns auf, wie der öffentliche Raum der Jugend nicht mehr zur Verfügung steht. Dies mag nicht die Absicht der politisch Handelnden sein, die Gesamtheit der Einzelentscheidungen führt jedoch zu einem städtischem Umfeld, in dem Jugendliche ausschließlich die Orte zugestanden werden, an denen sie letztlich niemand anderen mehr stören.  Wir protestieren dagegen, dass nun ein Jahr nach dem Verbot zwar die schlimmen Folgen nicht mehr gesehen werden, aber sich niemand die Mühe macht, die Legitimität dieses Eingriffs in unsere Freiheitsrechte zu evaluieren. Wurde damals nicht erforscht, welche weiteren Ursachen die damaligen Exzesse gehabt haben, wird heute nicht hinterfragt, ob dieses Verbot noch gerechtfertigt ist. Wir protestieren gegen eine „Lösung“, die nur die Symptome von damals bekämpft hat, aber weder nach der Ursache geforscht hat, noch die Medikamente wieder absetzen möchte.
Wir sind auch alles andere als davon angetan, dass in allen Diskussionen zu diesem Thema nicht mit Jugendlichen, sondern nur über Jugendliche geredet wird. Und weil wir es für unsere Aufgabe halten, Sachverhalte aus den Perspektiven der jungen Menschen zu thematisieren und zu kommentieren, protestieren wir.

Eure GHG und Grüne Jugend Würzburg

 

 

Pressemitteilung 12. Mai 2012
Bundeskongress-Auftakt der GRÜNEN JUGEND in Würzburg

Gesine Agena und Emily Büning, Bundessprecherinnen der GRÜNEN JUGEND,
erklären zum am Freitag, den 13. Mai, beginnenden Bundeskongress der
GRÜNEN JUGEND:

„Ab morgen werden in Würzburg ca. 500 junggrüne Menschen zusammen kommen, um auf dem 36. Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND 3 Tage lang über politische Themen zu diskutieren. Unter Anderem werden wir uns mit Gesundheitspolitik, Säkularismus und Europapolitik auseinandersetzen. Besonders freuen wir uns auf die spannenden Debatten zu unserem Schwerpunktthema Netzpolitik und auf die Diskussion unter dem Titel ‚Bündnis 90/Die Grünen: Letzte Ausfahrt Volkspartei?‘ am Freitagabend ab ca. 19.30 Uhr. Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen, und Dieter Janecek, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bayern werden mit den TeilnehmerInnen in einer offenen Debatte diskutieren, wie wir als Grüne mit den hohen Umfragen und den steigenden Mitgliederzahlen umgehen sollen.“

Matthias Hogrefe, Pressesprecher der GRÜNEN JUGEND Würzburg, ergänzt:
„Wir werden den Kongress mit einer Aktion zum Thema ‚Festung Europa‘ am Freitag um 15.30 Uhr am Dominikanerplatz eröffnen.Wir können es nicht akzeptieren, dass Flüchtlinge als Menschen zweiter Klasse dargestellt werden und die Mitgliedsstaaten der EU ihnen gegenüber immer weitere Abschottungspolitik betreiben. Wir streiten für eine Welt ohne Grenzen und halten die aktuelle Diskussion für die Einschränkung der Reisefreiheit innerhalb der EU für völlig falsch. Anstatt sich immer weiter abzugrenzen, sollte die europäischen Staaten an einer sinnvollen Strategie für die Aufnahme von Flüchtlingen arbeiten. Wir demonstrieren deshalb für offene Grenzen, gegen FRONTEX, für die Abschaffung des Dublin-Abkommens, für faire Asylverfahren und für menschenwürdige Unterkünfte für AsylbewerberInnen in Deutschland und gerade auch in Würzburg.“

 
 
 

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