Bei der heutigen Sitzung des Bau- und Ordnungsausschuss geht die Diskussion über die Verlängerung der Sperrstunde in Würzburg in eine neue Runde. Bereits im Februar brachte sich die Grüne Jugend Würzburg in diese Debatte ein.

Nun erklärt Konstantin Mack, Spitzenkandidat der Grünen Jugend Würzburg für die Stadtratswahl (Listenplatz 4): „Wir setzen uns weiterhin gegen die Verlängerung der Sperrstunde ein. Verbote sind der falsche Weg, um unser Zusammenleben zu gestalten. Stattdessen fordern wir, den konstruktiven Dialog fortzusetzen und zu stärken. Außerdem braucht es eine hauptamtliche Vermittlungsstelle zwischen Gästen, Anwohnenden und Gastronomien – eine Nachtbürgermeisterin, etwa nach dem Vorbild von Mannheim.“

Magdalena Laier, Spitzenkandidatin der Grünen Jugend Würzburg für die Stadtratswahl (Listenplatz 5) ergänzt: „Eine Verlängerung der Sperrstunde schadet nicht nur der Clubkultur, sondern ist auch kein effektives Mittel gegen die Bekämpfung von Kriminalität. Das belegen Studien aus den Städten Bamberg und Dresden. Warum beschäftigt sich der Stadtrat weiterhin mit einer erwiesenermaßen nicht zielführenden Idee, die Würzburg als Stadt für junge Menschen darüber hinaus unattraktiver macht, anstatt über sinnvolle Möglichkeiten des guten Zusammenlebens nachzudenken?“