„Mittelfristig soll der komplette Bischofshut autofrei sein.“, fordert die GRÜNE Jugend Würzburg in ihrem Kommunalwahlprogramm für die Stadtratswahl 2020. Dies würde in hohem Maße der Lebensqualität der Bewohner*innen zu Gute kommen und den viel zu hohen Feinstaub- und Stickoxidwerten entgegenwirken.
In der sehr engen historischen Innenstadt müssen die vorhandenen Flächen nachhaltig und klug genutzt werden. Mit dieser Maßnahme wird mehr Platz für das öffentliche Leben geschaffen und unsere Innenstadt als Lebens- und Aufenthaltsraum langfristig attraktiv gehalten, wovon alle Menschen profitieren.

Die freiwerdenden Flächen wollen wir sinnvoll nutzen: Um in den nächsten Jahren für ein angenehmes Stadtklima mit einem erträglichen Temperaturniveau zu sorgen, brauchen wir mehr Grünflächen und schattige Plätze. Für Lieferverkehr, Pflegekräfte und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf eine direkte Zufahrt angewiesen sind, muss diese natürlich weiterhin gewährt werden.“, erklärt Kevin Berg, Kandidat für den Stadtrat und Vorsitzender des Ortsverbandes Altstadt-Sanderau.

“Um die Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Menschen weiterhin zu gewähren, brauchen wir gesicherte Radwege in der Innenstadt, auch um den Konflikt mit Fußgänger*innen zu vermeiden. Die Linien 6 und 16 müssen allerdings dringend wieder außerhalb des Bischofshuts verkehren, da sie aktuell ein hohes Sicherheitsrisiko, gerade für ältere Menschen und Kinder bilden.”, ergänzt Magdalena Laier, Spitzenkandidatin der GRÜNEN Jugend für den Stadtrat.