Inzwischen gibt es flächendeckende Lockerungen des Corona – Lockdowns in Deutschland, und für einige Menschen mag der Alltag wieder genauso oder zumindest ähnlich vorkommen, wie vor der Krise. Doch für viele Personengruppen, die schon während des Shutdowns die Leidtragenden waren, ist es mit den Lockerungen nicht getan; sie werden auch noch langfristig mit den Folgen dieses Ausnahmezustandes zu kämpfen haben. Diese Menschen brauchen dringend unsere gesellschaftliche, soziale und finanzielle Unterstützung!

Krankenhausmitarbeiter*innen, Pfleger*innen, Altenpfleger*innen: Diese Menschen waren auch schon vor der Corona-Krise einer wahnisnnig hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt, durch die Corona-Pandemie ist sie nur noch höher geworden. Diese Leistungen müssen endlich eine angemessene Wertschätzung in Form von Lohnzulagen und besseren Arbeitsbedingungen erfahren!

Ältere Menschen: In verschiedenen Ländern – so auch in Deutschland – wurde disskutiert, wie die sogenannte „Risikogruppe“ (also auch ältere Menschen) besonders gschützt werden kann. Dabei klang immer wieder die Idee an ältere Menschen – die ohnehin oft unter Einsamkeit und Isolation leiden – vom Rest der Gesellschaft zu separieren. Wir stellen uns klar gegen diesen Vorschlag! Insbesondere in Krisenzeiten müssen wir als Gesellschaft zusammenhalten und darauf achten, dass die soziale Spaltung nicht noch weiter vorangetrieben wird!

Studierende: Durch die Corona-Pandemie haben auch viele Studierende ihren (Neben)Job verloren und stehen nun vor großen finanzielle Herausforderungen bis hinzu Existenzängsten

Chronisch kranke Menschen: nicht nur Menschen über 60 Jahre gehören zur sogenannten „Risikogruppe“, für chronisch kranke Menschen jeden Alters bedeutet die COVID-19 Erkrankung eine große gesundheitliche Gefahr. Sie sind besonders darauf angewiesen, dass sich die gesamte Gesellschaft an die Sicherheitsvorkehrungen hält und die Ausbreitung des Virus weiter eingedämmt wird.