Am 1. Dezember jeden Jahres findet der World AIDS Tag statt. Heute wollen wir an diejenigen erinnern, die mit dem HI-Virus infiziert oder gar an der Krankheit AIDS verstorben sind. Unsere gegenwärtige Corona-Pandemie weckt auch Erinnerungen an die HIV-/AIDS-Pandemie ab den 1980er-Jahren; jedoch gibt es gegen das HI-Virus bis heute keinen Impfstoff und auch die Behandlungsmöglichkeiten sind nicht global für jeden Menschen verfügbar. Selbst in Deutschland wird die PrEP-Therapie, die zuverlässig vor einer Ansteckung mit HIV schützt, erst seit 2019 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch heute können nur wenige Ärzt*innen zu diesem Thema beraten oder gar PrEP verschreiben.

Wir wollen heute für Solidarität mit all denjenigen werben, die mit HIV leben und wir fordern einen neuen Umgang mit dem Virus: Erkrankte dürfen nicht stigmatisiert und diskriminiert werden! Jeder Mensch kann sich potenziell an dem HI-Virus anstecken – ganz gleich seiner Sexualität. Wir fordern einen aufgeklärten Umgang mit HIV und AIDS, denn Tabuisierung ist der falsche Weg!