Gestern wurden bei einer Versammlung der Querdenken nahen Initiative „Eltern stehen auf“ auf dem Unteren Markt mehrfach die Hygieneregeln missachtet. Entgegen der Versammlungsauflagen befanden sich Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb der Versammlungsfläche. Teilweise wurden Maskenverweigerer:innen, die sich unter den Gegenprotest gemischt haben, von der Polizei herausbegleitet bzw. abgeführt, nachdem sie wiederholt den Abstand zu Demonstrierenden des Gegenprotestes nicht eingehalten haben. Außerhalb der Versammlungsfläche und vor allem im Anschluss an die Versammlung fanden Grüppchenbildungen ohne Masken und Abstand statt .

Hannah Oschmann, Beisitzerin der Grünen Jugend Würzburg, äußert sich dazu folgendermaßen: „Aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage ist es absolut unverständlich, warum die Versammlung auf dem Marktplatz stattfinden durfte. Dass Masken- und Abstandsverweigerer:innen durch ihr unsolidarisches Handeln Passant:innen gefährden, war zu erwarten. Das öffentlich zelebrierte Brechen der Hygieneregeln nach der Versammlung steht in massivem Widerspruch zu den strikten aber notwendigen Maßnahmen gegen die Pandemie im privaten Bereich.“

„Da ein solches Verhalten schon wiederholt stattgefunden hat – wie z. B. bei der Versammlung am 13.12.2020 auf dem Residenzplatz – fordern wir als Grüne Jugend Würzburg, dass derartige Veranstaltungen zukünftig auf große Flächen wie die Mainwiesen verlegt und Verstöße gegen Auflagen konsequent verfolgt werden. Im Anbetracht des Infektionsgeschehens ist auch eine Ausweitung der Maskenpflicht auf die gesamte Fußgängerzone mehr als angebracht“, ergänzt Samuel Kuhn, Sprecher der Grünen Jugend Würzburg.