24. Februar 2026

Vier Jahre Angriffskrieg: Gerechter Frieden nur mit einem starken Europa!



Am 24. Februar jährt sich zum vierten Mal der Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion in die Ukraine. Doch dieser Krieg begann nicht plötzlich im Jahr 2022, sondern spätestens mit der rechtswidrigen Annexion der Krim im Jahr 2014.

Das russische Regime hat dort früh gezeigt, wie schnell sich der Einfluss der autoritären Herrschaft Putins verbreiten kann: Krimtatar*innen wurden verfolgt, kritische Medien wurden mundtot gemacht und die Opposition wurde systematisch unterdrückt.

Die Lage verschlimmerte sich mit dem großflächigen Angriff auf die Ukraine ab dem 24. Februar 2022. Seitdem findet im Herzen Europas wieder ein Krieg statt. Etwas, das sich Generationen vor uns gar nicht mehr hätten vorstellen können: Menschenrechte werden verletzt, Kriegsverbrechen werden begangen, Städte werden zerstört und massenhaft werden Menschen zur Flucht gezwungen.

Doch auch nach vier Jahren eines blutigen Angriffskrieges ist ein gerechter Frieden für die Ukraine nicht in Sicht. Stattdessen zeichnet sich eine neue geopolitische Realität ab: Trump und die USA zeigen sich nicht mehr als starke Verbündete Europas und der Ukraine. Sondern sie gefährden die Stabilität der NATO, stellen die Unterstützung für die Ukraine zum Teil in Frage und suchen auf internationaler Bühne die Nähe zu Putin.

Daraus muss sich für Europa ergeben: einen sicheren Frieden gibt es nur mit einem geeinten und starken Europa. Ein Europa, das Verantwortung übernehmen kann und die Ukraine konsequent bei der Verteidigung unterstützen kann: politisch, humanitär, wirtschaftlich und auch militärisch.

Kai Frescher, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Würzburg, erklärt: “Gerade heute sollten wir nicht vergessen, dass wir in Deutschland in Frieden und Freiheit leben. Als Kind einer Spätaussiedler*innen-Familie kenne ich Geschichten und Biografien, die durch die autoritäre Politik der Sowjetunion geprägt wurden. Umso klarer ist für mich: Der Angriff auf die Ukraine ist nicht nur ein Krieg gegen ein Land, sondern der Angriff auf Selbstbestimmung, auf Demokratie und auf Menschenrechte.”

Mathilda Oechslein, Sprecher*in der GRÜNEN JUGEND Würzburg, betont zusätzlich: “Ein gerechter Frieden entsteht nicht durch Hinterzimmer-Deals mit Putin, sondern nur, wenn die Ukraine selbst frei über ihre Zukunft entscheiden kann. Gerade jetzt muss Europa zusammenstehen, Verantwortung übernehmen und zeigen, dass Demokratie und Solidarität stärker sind als autoritäre Mächte. Ein Diktatfrieden ist kein Frieden!”

Besonders heute, aber auch an den 364 anderen Tagen im Jahr stehen wir als GRÜNE JUGEND Würzburg solidarisch an der Seite der Menschen in der Ukraine. Solidarität bedeutet für uns: nicht wegsehen, nicht relativieren und nicht zulassen, dass autoritäre Kräfte sich durchsetzen. Für einen gerechten Frieden. Slava Ukraini!



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