8. März 2026

Queer*feministischer Kampftag: GRÜNE JUGEND Würzburg fordert eine verbindliche FLINTA* Quote in allen Parlamenten



Die GRÜNE JUGEND Würzburg fordert anlässlich des queer*feministischen Kampftags eine verbindliche 50-Prozent-FLINTA*-Quote in allen Parlamenten auf kommunaler, Landes-, Bundes- und Europaebene. Ziel ist es, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und demokratische Institutionen endlich so vielfältig zu gestalten, wie unsere Gesellschaft in der Realität ist. FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter-, trans*- und agender Personen) sind in politischen Gremien nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Trotz wachsender gesellschaftlicher Vielfalt spiegeln Parlamente häufig nicht die Lebensrealitäten und Perspektiven aller Menschen wider.

„Wer in die Parlamente schaut, sieht: Unsere Demokratie wird noch immer überwiegend aus einer cis-männlichen Perspektive gestaltet“ kritisiert Mathilda Oechslein, Sprecher*in der GRÜNEN JUGEND Würzburg. „Und solange das so ist, müssen und werden wir für mehr Gleichstellung kämpfen.“

Die GRÜNE JUGEND Würzburg kritisiert, dass freiwillige Selbstverpflichtungen von Parteien nicht ausreichen, um festgefahrene Machtstrukturen aufzubrechen. Ohne verbindliche gesetzliche Regelungen bleiben paritätische Besetzungen von Wahllisten und Mandaten die Ausnahme.

„Politische Entscheidungen betreffen alle Menschen, also müssen auch alle Geschlechter gleichberechtigt an ihnen beteiligt sein. Eine FLINTA*-Quote würde dafür sorgen, dass Erfahrungen mit Gewalt, Diskriminierung und generell der Lebensrealität nicht länger übergangen werden, sondern direkt in parlamentarische Entscheidungen einfließen“, so Kai Frescher, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Würzburg.

„Wir wollen keine Blumen, sondern echte Gleichberechtigung, deshalb gehen wir am 8. März auf die Straße!“, appelliert Oechslein abschließend.



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