Aktuell haben viele Menschen die Bewegung an der frischen Luft wieder für sich entdeckt. Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND Würzburg, das Mainufer zwischen dem Alten Kranen und der Löwenbrücke für den Autoverkehr zu schließen. So können alle Menschen sicher am Main flanieren, Radfahren und dabei die aktuell geltenden Abstandsregelungen zuverlässiger einhalten als auf den bisher bestehenden engen Rad- und Fußwegen. So ließe sich der frei gewordene Straßenraum neu aufteilen.

Dazu erklärt Samuel Kuhn, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Würzburg: „Aufgrund der rückläufigen Verkehrszahlen wäre es verschenkter Platz, der von anderen Verkehrsteilnehmer*innen viel sinnvoller genutzt werden könnte. Wenn sich diese schnell umsetzbare Maßnahme als Erfolg darstellt, kann die Stadt dieses Modell auf weitere Straßen im Würzburger Stadtgebiet ausweiten.“

Als Vorbild könnten die Maßnahmen in Berlin dienen, dort werden aktuell schon Straßen für den Autoverkehr gesperrt und in Radspuren umgewandelt.

Sobald die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden, sind auch wieder mehr Menschen auf den Nahverkehr angewiesen.

„Perspektivisch darf der Öffentliche Nahverkehr nicht auf dem Abstellgleis landen. Deshalb muss der Takt wieder verdichtet werden – ein Samstagsfahrplan ist keine Dauerlösung.“, meint Miriam Zschau, Schatzmeisterin der GRÜNEN Jugend Würzburg und ergänzt: „Gerade weil auch in Bus und Bahn Abstandsregeln eingehalten werden müssen, braucht es mehr Fahrten, um einer Überfüllung und damit einer Erhöhung der Ansteckungsgefahr entgegenzuwirken.“