Pressemitteilungen

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Vor 15 Jahren ist Oury Jalloh – an Händen und Füßen gefesselt – unter mysteriösen Umständen in einer Gewahrsamszelle im Polizeirevier Dessau-Roßlau verbrannt. Der Dienstgruppenleiter hat mehrmals den Feueralarm abgeschaltet und so wurde die Zelle erst betreten, als Oury Jalloh bereits tot war. Ein zweites unabhängiges Brandgutachten schloss aus, dass er sich und seine Matratze […]

Am Internationalen Kindertag wollen wir heute auf die Kinder aufmerksam machen, die unter der Corona Krise besonders leiden. Denn Homeschooling ist für Eltern mit niedrigem Bildungsniveau und geringen Deutschkenntnissen eine Herausforderung, die insbesondere bei mehreren Kindern und eigener Berufstätigkeit kaum zu bewältigen ist. Die drei Faktoren niedriger Bildungsstand, Migrationshintergrund und eine kinderreiche Familie sind mit […]

Wie das jüngste Beispiel aus Giebelstadt zeigt, sind unsere Mischwasser-Kanalsysteme stark überarbeitungswürdig. Ein halber Tag Regen reicht dafür aus, dass Abwasser aus dem Überlaufbecken der Kanalisation ungefiltert in die lokalen Flüsse geleitet wird. Wie im Mainpostartikel vom 25. Mai „Wie schmutzig ist der Dammbach wirklich?“ klar geschildert und bebildert wird, gelangen dabei große Teile des Abwassers in den Dammbach. Man sieht Toilettenpapierstücke am Bachufer und muss davon ausgehen, dass auch sonst einiges über diesen Weg in unsere öffentlichen Gewässer gelangt. Auch in Würzburg ist dies mit Main und der Pleichach nicht unüblich – dadurch kam es in der Pleichach schon mehrfach zu Fischsterben.

Vergangenen Donnerstag, den 14.05.2020, hat laut Medienberichten die Polizei und die Stadt Würzburg Radfahrer*innen im Stadtgebiet kontrolliert. Dabei wurden Aufklärungsgespräche (z. B. bei Fahren ohne Helm) geführt und bei Verstößen gegen die StVO (z. B. bei Fahren auf Gehwegen) Bußgelder verhängt. Von der Polizei wurde Prävention und vor allem Sicherheit als das Motiv dieser Kontrollen genannt, zudem wurde auf jüngste Unfälle verwiesen.

Die Grüne Jugend Würzburg begrüßt, dass die Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit der Polizei die Sicherheit von Radfahrenden erhöhen möchte.

Vor nur wenigen Monaten wurden 10 Menschen Opfer einer rassistisch motivierten Tat. Aber das ist nur das letzte Ereignis in einer langen Reihe rechter Anschläge und Morde. Seit 1990 wurden laut der Amadeu Antonio Stiftung 208 Menschen durch rechte Gewalt getötet. In den letzten 12 Monaten gab es allein drei rechtsextreme Terroranschläge: Den Mord an Walter Lübcke bei Kassel, den Anschlag auf die Synagoge in Halle und den Anschlag auf die beiden Shishabars in Hanau.

In der konstituierenden Stadtratssitzung am 04.05.2020 wurde die Hauptamtlichkeit der stellvertretenden Bürgermeistern*innen beschlossen. Auch wenn wir es begrüßen, dass durch die Zusammenlegung des 1. Stellvertretenden Bürgermeisters mit dem Klimareferat ein besonderes Gewicht auf das Thema Umwelt- und Klimaschutz gesetzt wird, so distanzieren wir uns dennoch klar von dieser aktuellen Lösung. Nach unserer Auffassung haben die Grünen Würzburg einem nicht fertig ausgereiften Deal zugestimmt.

Aktuell haben viele Menschen die Bewegung an der frischen Luft wieder für sich entdeckt. Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND Würzburg, das Mainufer zwischen dem Alten Kranen und der Löwenbrücke für den Autoverkehr zu schließen. So können alle Menschen sicher am Main flanieren, radfahren und dabei die aktuell geltenden Abstandsregelungen zuverlässiger einhalten, als auf den bisher bestehenden engen Rad- und Fußwegen. So ließe sich der frei gewordene Straßenraum neu aufteilen.

Mit einer öffentlichen Aktion machte die Grüne Jugend Würzburg auf die traurige Situation der Pleichach aufmerksam. Diese fließt im Stadtgebiet aufgrund der Kanalisierung überwiegend unterirdisch in einem Kastengerinne. 2014 wurde im Stadtrat ein Konzept zur Aufwertung und Neugestaltung der Pleichach – bzw. des Quellenbachs – für den Bereich östlich des Bahnhofs bis zum Europastern beschlossen; […]