Die GRÜNE JUGEND Würzburg begrüßt die Erhöhung der Zuschüsse bei der Nutzung des APG-Service-Taxis für Fahrten außerhalb des Würzburger Verdichtungsraums.

„Es ist erfreulich, dass es nun für Menschen auf dem Land günstiger wird, nachts nach Hause zu kommen. Das verringert das Auseinanderdriften von Stadt und Land und verbessert die verkehrliche Anbindung“, so Lousia Baumgart, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Würzburg. Jedoch sind Studierende mit Semesterticket von diesem Angebot weiterhin ausgeschlossen.

„Studierende, die im Landkreis wohnen, wären für das APG-Service-Taxi die besten Kund*innen“, ist sich Sebastian Hansen, Kreistagskandidat der GRÜNEN JUGEND Würzburg, sicher.

Baumgart ergänzt: „Dass Studierende weiterhin vom APG-Service-Taxi ausgeschlossen bleiben, wirft kein gutes Licht auf das Kommunalunternehmen. Die Bedürfnisse der jungen Generation haben hier wohl kaum Gewicht.“

Durch die steigenden Mietpreise im Stadtgebiet gibt es mehr und mehr Studierende, die sich gezwungen sehen, ins Umland zu ziehen. Es wäre wünschenswert, auch ländliche Gebiete als attraktiven Wohnraum für Studierende zu gestalten, um die Mietproblematik zu entzerren – fehlende Anbindung in der Nacht trägt dazu aber sicher nicht bei. Ganz allgemein ist die nächtliche Nahverkehrssituation im Landkreis Würzburg nämlich höchst unbefriedigend. Während die Stadt Würzburg seit einigen Jahren ein gut ausgelastetes Nachtbussystem besitzt, wehrt sich die APG mit Händen und Füßen gegen ein solches Modell.

„In Zukunft muss bei der Planung des Nahverkehrs mehr darauf geachtet werden, was junge Menschen benötigen. Auch in der Politik und gerade im Kreistag braucht es da einen Paradigmenwechsel.“ so Hansen abschließend.