Stadtverwaltung rollt roten Teppich für Nazis aus – Zivilgesellschaft leistet Widerstand
Während die Stadt dem “III. Weg” großzügige Zugeständnisse machte, stellten sich 2500 Menschen der rechten Hetze entgegen.
Während die Stadt dem “III. Weg” großzügige Zugeständnisse machte, stellten sich 2500 Menschen der rechten Hetze entgegen.
Am Samstagabend findet im Heidingsfelder Radlersaal der Wahlkampfauftakt der Würzburger AfD statt. Dazu hat die rechtspopulistische Partei vor allem Redner aus dem völkisch-nationalistischen Höcke-Flügels geladen. In einer gemeinsamen Pressemitteilung äußerten sich die Grüne Jugend Würzburg, die Jusos Würzburg-Stadt und das Bezirksjugendwerk der AWO Unterfranken kritisch zu dieser Veranstaltung.
An Silvester wurde am Rande des Würzburger Markts ein abstruses Schauspiel veranstaltet: die Faschist*innen von “Fellbach wehrt sich” hatten zu einer “Gedenkveranstaltung” geladen, um die Opfer islamistischen Terrors für ihre Hassbotschaften zu missbrauchen. Beteiligt waren auch sog. “Reichsbürger”.
Wieder gab es auf Facebook Hatespeech gegen die GJ Würzburg – diesmal von einer Ex-CSU-Bürgermeisterkandidatin.
Etwa 80-90 Antifaschist*innen nahmen am gestrigen Dienstag die sogenannte “Germanenfete” der Würzburger Burschenschaft Germania zum Anlass, um dem Aufruf der GRÜNEN JUGEND Würzburg zu folgen und unter dem Motto “Keine rechten Umtriebe unter unpolitischem Party-Deckmantel” gegen die Würzburger Burschenschaftsszene zu demonstrieren.
Am 25.10. werden wir gegen die sogenannte “Germanenfete” der Burschenschaft Germania demonstrieren. Los geht es um 20 Uhr am oberen Markt, die Abschlusskundgebung wird direkt vor dem Haus der Burschenschaft stattfinden, wo ab 21 Uhr die Party beginnt. Hier ist unser Aufruf!
Am Sonntag, 11. September 2016, hielt die faschistische Kleinstpartei “Der Dritte Weg”, die Nachfolgeorganisation des zwischenzeitlich verbotenen Nazi-Netzwerkes “Freies Netz Süd”, eine Kundgebung in der Würzburger Innenstadt ab. Dagegen formierte sich ein Protest von ca. 200 bis 250 Menschen.
Beide Nazi-Demos am Wochenende nach dem Axtangriff in Würzburg waren von massiven Gegenprotesten begleitet.
Der Versuch der NPD, in Heidingsfeld ihre Nazi-Propaganda zu verbreiten, schlug fehl, da 400 Gegendemonstrant*innen die 15 Nazis übertönten.
Die NPD und andere Nazis versuchen, den islamistischen Anschlag in Heidingsfeld für ihre eigenen, rassistischen Zwecke zu nutzen. Lasst uns das verhindern!
Am 17.05 ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). In den derzeit politisch angespannten Zeiten ist für uns als GRÜNE JUGEND Würzburg klar: Der Kampf gegen Queerfeindlichkeit ist kein Nebenthema, sondern notwendiger denn je! Denn die gesellschaftliche Lage verschärft sich zunehmend. Die Zahl queerfeindlicher Straftaten sowie rechtsextremer Gewalttaten steigt seit Jahren […]
Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und mehrere tausend Tote jährlich. Wer als Ursache dabei an illegale Substanzen denkt, liegt falsch. Verantwortlich für diese Zahlen ist vor allem eine legale Droge: Alkohol, die deutsche Kulturdroge Nummer eins. Trotz der bekannten Schäden von Alkoholkonsum wird die politische Debatte, insbesondere durch konservative Stimmen, weiterhin vor allem gegen Cannabis geführt. Dabei zeigt auch die aktuelle Evaluation der Teillegalisierung […]
Am 21. März jährt sich der internationale Tag gegen Rassismus, seit seiner Ausrufung durch die Vereinten Nationen 1966, zum 60. Mal. Er erinnert an das Massaker in Sharpeville im Jahr 1960, bei dem das südafrikanische Apartheidregime 69 Menschen erschoss und fast 300 Menschen verletzte, die friedlich gegen die rassistischen Gesetze in Südafrika protestierten. Augenzeugen berichten […]